Posts mit dem Label travel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label travel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 23. Juni 2015

Einmal Macau und zurück!



Da letztes Wochenende Drachenbootfestival war, gab es Montag einen freien Tag den wir dafür genutzt haben ins Las Vegas Asien zu fliegen: Macau
Macau ist eine verrückte Stadt man bewegt sich immer irgendwo zwischen China, Portugal und Las Vegas. 
Zwar haben wir hier in Shenyang auch seit ein paar Wochen fast jeden Tag 30 Grad und Sonne, aber Macau hat eindeutig nochmal eine Schippe draufgelegt, ein Schritt vor die Tür und man ist kurz vorm kollabieren. Es war unfassbar heiß und eine Luftfeuchtigkeit von gefühlt ÜBER 100%
Abgesehen von den glitzernden Casinos hat Macau auch noch ein paar Überbleibsel aus portugiesischer Kolonialzeit zu bieten, aber der Großteil der Besucher kommt glaube ich tatsächlich nur zum zocken hierher. Während es nämlich auf den Straßen meistens relativ leer war, war in den Casinos zu jeder Tageszeit die Hölle los.

Wir haben es uns natürlich auch nicht nehmen lassen zu zocken, die Casinos sind innen größtenteils vergleichbar mit Las Vegas, einen Strip gibt es hier allerdings nicht. Die großen Casinos verteilen sich auf die ganze Stadt. Wir waren überwiegend im Venetian spielen, wo wir auch geschlafen haben. Wenn man dort an den Kanälen steht kann man wirklich nicht sagen ob man in Vegas oder Macau ist, eine perfekte Kopie.




Mittwoch, 13. Mai 2015

Sprech ich chinesisch oder was?

Ein weiteres Beispiel das zeigt wie gut das mit dem chinesisch sprechen klappt:

Ort: Flughafen, Check-in Schalter

Ich: Zǎoshang hǎo (Guten Morgen)
Check-in Mitarbeiterin: Sie wollen nach Shanghai fliegen?


Mittwoch, 6. Mai 2015

Qingdao


Den Tag der Arbeit ( den es hier auch gibt ) haben wir für ein langes Wochenende in Qingdao genutzt.
In nur etwas über einer Flugstunde erreicht man Qingdao von Shenyang aus. Nachdem die ganze letzte Woche hier 30 Grad waren, wurden wir dort mit Nebel und Regen empfangen, der so stark war, dass wir aus unserem Hotelzimmer im 36. Stock einfach mal GARNIX sehen konnten, nur weiß, drei Tage lang. Und JA Nebel, kein Smog.




Ab 1897 gehörte die Stadt als Kolonie zum Deutschen Reich, zwar nur für 17 Jahre dennoch haben die Deutschen einige Spuren hinterlassen, primär was die Architektur betrifft.
Es sieht nicht direkt wie Deutschland aus, aber wie China definitiv auch nicht. Uns hat es ab und zu an ein kleines spanisches Dorf erinnert.
Aus dieser Kolonialzeit stammt auch das bekannte chinesische Bier (Tsingtao), bei einem Besuch im Biermuseum konnten wir uns auch davon überzeugen, dass die das auch richtig machen.


Ansonsten scheint Qingdao auf Platz 1 der Hochzeitsfotolocations zu sein, egal wo man hinschaut überall steht ein Paar und lässt Fotos von sich schießen, das ganze Spektakel wird dann von einer Horde Chinesen begeistert beobachtet, aber nur bis wir zwei Langnasen um die Ecke kommen, dann muss man sich entscheiden was spannender ist. 1€ für jedes Foto das von uns gemacht wurde und das Wochenende wäre refinanziert.




Der Strand hatte übrigens sogar bei schlechtem Wetter schon große Ähnlichkeit mit dem von mir letzte Woche beschriebenen Szenario...ÜBERALL MENSCHEN.
Ansonsten gibt es dort natürlich superviel Seafood direkt aus dem Meer, bei Bedarf gerne auch noch lebend. Hier lässt sich alles essen vom Seeigel bis zur Heuschrecke.
Sonntag vormittag ging dann schon unser Rückflug, sodass wir dann in Shenyang doch noch etwas gutes Wetter hatten dieses Wochenende.

Freitag, 1. Mai 2015

Auf der Mauer auf der Lauer...




Letztes Wochenende haben wir uns zu sechst mit dem Auto auf den Weg in Richtung Süden gemacht. Angepeiltes Ziel 400 km südlich von Shenyang entfernt war Shanhaiguan (山海关 wörtlich: Berg-Meer-Pass)
Dort endet die Chinesische Mauer im Meer, allerdings ist nicht alles im Originalzustand erhalten, das meiste musste leider rekonstruiert werden.
















Wir hatten Glück, die Hauptsaison hat wohl noch nicht angefangen, sodass es sowohl am Strand als auch auf der Mauer relativ leer war. 
Chinesische Strände im Sommer sollen der Horror auf Erden sein. Ihr kennt bestimmt die typischen Bilder von Horden von Chinesen mit Schwimmreifen im Meer. Genauso sieht es dort wohl im Sommer aus. Die Schwimmreifen dienen im übrigen nicht nur zu Schwimmhilfe sie werden primär dazu genutzt seine Schwimmnachbarn auf Abstand zu halten.



Danach ging es nochmal 40 km weiter in Richtung Beihaide wo unser Hotel war. Auch Beihaide ist ein typischer chinesischer Badeort im Sommer, allerdings auch hier gähnende Leere. Im Hotel hatte man wohl auch nicht mit Gästen gerechnet. Netterweise wurde nur für uns dann noch die Hotelbar geöffnet auch wenn der Getränkeschrank nur jede sechste Bestellung auf Vorrat hatte.
Ich möchte nochmal anmerken, dass wir im Sheraton geschlafen haben nicht in irgendeinem kleinen Hostel.
Dürften wir im übrigen als Ausländer auch gar nicht, weil man sich binnen 24 Stunden bei der Polizei melden muss wenn man in eine andere Stadt fährt. Die großen Hotels machen das automatisch und den kleinen ist es einfach zuviel Aufwand, deswegen ist man als Ausländer einfach nicht willkommen:)



Am nächsten Tag ging es dann weiter in das Dorf Xintaizi wo sich ein weiterer Abschnitt der Mauer befindet der Jiumenkou heißt ( 九门口 wörtlich: neun Tore, da dort die Mauer mit neun Bögen über einen Fluss geht)  
Auch hier galt wieder: Alles richtig gemacht, wir waren quasi ganz alleine auf der Mauer, dabei war perfektes Wetter mit 30Grad. Im Sommer wenn Hochsaison ist, wird es wohl kaum auszuhalten sein. So ein Spaziergang auf der Mauer ist schon ein ganzes Stück Arbeit.
Insgesamt war es ein super Wochenende, nachdem man sich die Treppen hochgeschleppt hat, wird man mit einem wahnsinnigen Blick und unfassbarer Stille belohnt, und Stille sucht man in China sonst wirklich vergeblich.

Soviel zum letzten Wochenende, dabei habt ihr diesmal auch noch was gelernt, sechs chinesische Character, ich frag dann bei Gelegenheit stichprobenartig ab.
Nächstes Wochenende fliegen wir nach Qingdao, dahin wo das bekannte Bier herkommt (Tsingtao), das übrigens die deutschen dahingebracht haben, dazu aber nächste Woche mehr, also bleiben sie dran...








Montag, 20. April 2015

Zurück in China!

Nach vier Wochen in Deutschland bin ich wieder zurück im Land unserer verrückten asiatischen Freunde. Ich habe die Zeit in Deutschland sehr genossen, aber nach fast einem Monat, der Weisheitszahnentnahme geschuldet, war es dann irgendwie auch genug. Genauso schnell wie ich mich wieder an Deutschland gewöhnt habe ging das auch zurück in China. Keine zwei Stunden auf chinesischen Boden war es als ob ich nie weggewesen wäre. Meine Weisheitszähne, oder die Stellen an denen sie mal waren zicken immernoch ein bisschen rum, insofern war es schon gut die ersten Wochen nach der Op noch in Deutschland zu verbringen.


Während meiner Abwesenheit habe ich hier scheinbar den ganzen Frühling verpasst. Waren es bei meiner Abreise in Shenyang noch 0 Grad, sind jetzt schon um die 20-25 Grad. Mir kommt es vor als wäre es eine ganz andere Stadt, plötzlich ist überall auf den Straßen was los und man kann die Stadt endlich mal zu Fuß erkunden, was im Winter aufgrund der unfassbaren Kälte einfach nicht entspannt möglich war. 



Dienstag, 17. März 2015

only hate the road when you're missing home





Wenn ihr das hier lest bin ich bereits auf dem Weg zu meinem ersten Heimaturlaub nach Deutschland. Ich werde ganze vier Wochen in Frankfurt und München verweilen und der Junge kommt auch für eine Woche mit.
Ich hab aber natürlich wieder ein wenig vorgearbeitet damit es auch während meiner Abwesenheit was zu lesen gibt.
Also bleiben sie dran...

Mittwoch, 25. Februar 2015

Zurück in Schönyang

Wir sind zurück aus unserem Chinese Newyear Urlaub.
Was soll ich sagen, es war ein Traum, Boracay ist eine tolle Insel, das Wasser ist kristallklar, der Sand weiß, Palmen vorhanden, die Sonne tut ihren Dienst.

Von Shenyang ging es über Jinan und Xiamen nach Manila, dort haben wir dann knappe 6 Stunden im Hotel verbracht und am nächsten morgen ging es dann mit dem Flieger Richtung Boracay. Man sollte meinen wir wären so nah an Südostasien, aber da es kaum Direktflüge gibt ist man doch immer schrecklich lange unterwegs.

Die ersten fünf Tage haben wir in einem Hotel an der Hauptstraße gewohnt, mit 10 Minuten Fußweg zum Strand und Verkehrslärm wie an der Autobahn. Aber für die letzten fünf Tage haben wir uns dann ein Haus direkt am Strand mit perfektem Sonnenuntergangsview gegönnt. 

Zurück in Shenyang wurde ich dann um 7 Uhr von Chinese Newyear Feuerwerk geweckt.
Jaaa 6 Tage nach Newyear scheint das Böllern immernoch Spaß zu machen. Heute ist der erste Arbeitstag im neuen Jahr und man wünscht sich durch das Feuerwerk viel Glück im neuen Arbeitsjahr und einen guten Start.
Für mich klingt es eher wie: GEH GEFÄLLIGST AUF DIE ARBEIT DENN AUF DEN STRASSEN HERRSCHT KRIEG.
In diesem Sinne ... ich mach mich dann mal an die Arbeit....





Freitag, 20. Februar 2015

Der Hollister unter den Restaurants

In den Hollister oder Abercrombie kommt man in Shanghai einfach so ohne schlangestehen rein, aber nicht in jedes Restaurant...


Montag, 16. Februar 2015

Hygiene muss sein II

Ihr habt gedacht es geht nicht ekelhafter als rasieren im Taxi??
Was haltet ihr von Fingernägelknipsen im Flugzeug? Jaaaa! Echt! 
In der U-Bahn hab ich das ja schon erlebt... aber direkt neben uns im Flugzeug, da kann man so schlecht flüchten.


Leider sieht man es auf dem Foto nicht so gut, noch besser wäre allerdings ein Tonmittschnitt, wobei lässt es sich denn besser einschlummern als beim monotonen klacken des Nagelknipsers.
Gefolgt von einem 35 minütigen Hustenanfall , 40 Minuten intensiven Erforschens der eigenen Mundhöhle mit Hilfe eines Zahnstochers, schlürfen und schmatzen versteht sich von selbst, nicht zu vergessen dass man spätestens alle 7 Minuten wieder die neu produzierte Rotze hochziehen muss.... aber von gaaaanz weit unten...

Manchmal könnte man schon meinen man wäre in einem Irrenhaus gelandet...

Donnerstag, 12. Februar 2015

Tschüss Shanghai, Ni hao Philippinen und Adios Holzpferd

Unser viertägiger Trip nach Shanghai war klasse, Shanghai ist wirklich die coolste chinesische Stadt die ich bisher gesehen habe...sorry Shenyang.
Das Wetter war mit 5 Grad durchaus angenehmer als in Shenyang und so gute Luft wie in den vier Tagen gab es scheinbar schon lange nicht.
Wir haben es uns gut gehen lassen, sind wahnsinnig viel gelaufen, Touri Bus gefahren, durchs französische Viertel geschlendert, waren auf der Aussichtsplattform des World Financial Centers, haben Märkte besucht, endlich mal wieder Tapas gegessen und die Yunnan Küche für uns entdeckt.

Shanghai ist einfach wahnsinnig westlich, manchmal denkt man man steht mitten in Paris und an der nächsten Ecke sieht es aus wie in New York. Nach über drei Monaten purem China war das durchaus mal eine Abwechslung.


Zunächst ging es vom Flughafen für 7€ mit dem Transrapid in Richtung Innenstadt.
Für die 30 km benötigt die Magnetschwebebahn 7 Minuten und 18 Sekunden. Die Höchstgeschwindkeit von 430kmh erreicht sie nach dreieinhalb Minuten hält sie für 50 Sekunden und dann beginnt schon wieder die Verzögerungsphase.










Das mittlere Gebäude ist das Shanghai World Financial Center, auch Flaschenöffner genannt.
Ganz oben im Steg befindet sich die Aussichtsplattform im 100. Stock.
Mit 492 m war es bis vor kurzem das höchste Gebäude Chinas, und ist auf Platz 7 weltweit. Abgelöst wurde es vom Gebäude rechts nebendran, dem Shanghai Tower, der mit 632m auf Platz 2 weltweit steht. Der Shanghai Tower ist noch nicht komplett fertiggestellt sodass wir als Aussichtspunkt den Flaschenöffner genutzt haben.




Dieses Foto haben wir in der Rooftopbar unseres Hotels aufgenommen, einen Besuch dort oben kann ich nur wärmstens empfehlen, die Aussicht ist toll und bei Bedarf kann man während man Cocktails schlürft kurz in den Whirlpool springen.








Nächste Woche ist Chinese New Year und da steht das ganze Land Kopf, alle reisen zu ihren Familien, futtern 24/7, eine Woche lang wird geböllert wie bei uns an Silvester um 0 Uhr. Von allen Seiten wird einem wärmsten Empfohlen währenddessen AUF GAR KEINEN FALL in diesem Land zu sein. Der Junge hat eine Woche frei und so geht es morgen für uns schon wieder auf Reise. Wir fahren 10 Tage auf die Philippinen, nach Boracay. Ich weiß hört sich grade ziemlich hart an unser Leben....
Damit ihr euch nicht langweilt habe ich aber ein paar Posts vorbereitet für die Zeit in der wir weg sind....!

Zum Chinese New Year müsste ich euch eigentlich auch nochmal ein bisschen was berichten, aber ehrlich gesagt durchblicke ich das Konzept auch noch nicht so ganz, wer wann was und warum machen muss damit es Glück bringt (zum Beispiel neue Hausschuhe kaufen und die Küche putzen) und was alles Pech bringt (zum Beispiel Haare schneiden) und wer von wem einen roten Umschlag mit Geld erwartet (unsere Putzfrau von uns, soviel kann ich sagen)

Auf jedenfall endet das Jahr des Pferdes und es beginnt das Jahr des....ja da sind sie sich selber nicht so einig die Chinesen...meistens sagen sie Schaaf, aber ich habe auch schon viele Slogans mit Ziege und Lamm gesehen.
Ich halte mich mal an Wikipedia, da heißt es es beginnt das Jahr des Holz Schaafes.

Ich versuche dann mal mich bis zum neuen Jahr nur noch in rot zu kleiden (auch das tun sie wirklich) und mit ganz viel Glück begegne ich ja auch noch einem chinesischem Glückshund in der Neujahrsnacht, wenn ich dann noch seine weißen Flecken berühren kann wäre das mit dem Glück im nächsten Jahr geritzt.